Home | Patienten | Gesundheitssystem | International | GKV | Prävention | Epidemiologie | Websites | Meilensteine | Impressum

Sitemap erstellen RSS-Feed

RSS-Feed
abonnieren


Weitere Artikel aus der Rubrik
Patienten
Arztberuf, ärztl. Aus- und Fortbildung


Was haben die 75% der deutschen Ärzte von der Transparenz über Industriezahlungen an sie zu befürchten, die sie 2016 verhinderten? (21.9.17)
Fortbildungspflicht für Ärzte: Umstritten, aber wirksam (28.4.17)
Universitäre Medizinerausbildung in Deutschland: Exzellenz statt Bedarfsgerechtigkeit (6.4.15)
Ärzte enden nicht an der Spitze ihres Skalpells oder am Rezeptblock: das politische Verhalten der Ärzte in den USA 1991-2012 (3.6.14)
Ärztinnen sind bei der Behandlung von Diabetikern besser als Ärzte, aber weniger "produktiv" - doch stimmt letzteres wirklich? (26.10.13)
Arbeitszeit für Krankenhausärzte senken und "alles gut"? Ein Trugschluss bei Assistenzärzten in den USA! (7.9.13)
Auch "Halbgötter oder -engel in weiß und grün" sind Menschen: Gesundheitsverhalten und Lebensstil von Ärzten und Pflegekräften (23.1.13)
Versorgung von PatientInnen mit Vorhofflimmern durch qualifizierte Pflegekräfte wirksamer als die durch Kardiologen (5.8.12)
Vertragsärzte gehören zu den Spitzenverdienern unter Akademikern (10.7.12)
Euthanasie und Mord: Wie mehr als die Hälfte der Palliativmediziner in den USA von ihrer sozialen Umwelt bewertet wird (26.6.12)
Öffentliche Förderung des Verkaufstrainings für IGeL-Angebote. Als ob es um Kekse oder den Brustumfang von Kleiderpuppen ginge. (16.6.12)
ZahnmedizinerInnen und MedizinerInnen haben nach eigenen Angaben und über ihr gesamtes Erwerbsleben die höchsten Nettostundenlöhne (31.3.12)
Dramatische Wissenslücken: Ärzte und Früherkennung (13.3.12)
Wie und warum Ärzte in Experimenten Tausenden von Menschen bewusst "vor allem schaden": Der Fall Guatemala (7.3.12)
USA: Qualität von Krankenhaus-Entlassberichten unterscheidet sich je nach Arbeitsbelastung der Ärzte erheblich (15.2.12)
"Liar, Liar, Pants on Fire!" (Journal Watch vom 10.2. 2012) oder: Wie gehen ÄrztInnen gegenüber PatientInnen mit der Wahrheit um? (11.2.12)
Ethisches für Ärzte und Nichtärzte in den USA und anderswo: 6. Ausgabe des "Ethics Manual" des "American College of Physicians" (3.1.12)
Friede auf Erden und im OP oder Orthopäden sind nicht ganz so stark wie ein Ochse und auch nicht nur halb so gescheit ! (16.12.11)
Merkantilisierung ärztlichen Handelns in USA und Deutschland: Bevorzugung gut zahlender Patienten - Aussperrung zum Quartalsende (26.10.11)
Wenn Deutschland die Ärzte ausgehen, dann bestimmt nicht durch Abwanderung! Daten zum In- und Outflow im Gesundheitswesen (21.10.11)
Fortbildungssponsoring durch die Industrie: Ärzte erkennen das Problem aber nicht die Lösung (10.7.11)
Ärzte mit Erfahrung in wissenschaftlichen Studien behandeln nicht schlechter als ihre Kollegen ohne! Ob aber besser ist ungewiss. (16.4.11)
Wie das Bundesverfassungsgericht das Grundrecht auf freie Berufsausübung über das Patientenrecht auf fachliche Behandlung erhebt. (26.3.11)
Neues aus der unendlichen und nicht ganz einfachen Geschichte der Ärzteeinkommen zwischen Verelendung und Überfluss (2.3.11)
"Wes Brot ich ess', des Nutzen ich preis'": Arzneimittelanzeigen in Fortbildungsmedien für Ärzte fördern Mittel-Empfehlungen (1.3.11)
Fehlverhalten von Ärzten: Zufall, beeinflussbare individuelle Ursachen und gibt es Frühwarnzeichen? (8.5.10)
Erstmalige Evaluation der Qualität ärztlicher Weiterbildung in Deutschland: Licht und Schatten (11.3.10)
Wozu diente die Altersgrenze für Vertrags(zahn)ärzte und warum ist ein EuGH-Urteil zu einem alten SGB V-Paragraphen interessant? (19.1.10)
Bedingt studienmüde - Vom unterschiedlichen Engagement deutscher Ärzte bei Anwendungs- und Versorgungsstudien (25.8.09)
Was halten Ärzte von "shared decision making" und "decision aids" und warum nutzen sie sie nicht intensiver? (27.5.09)
Was kostet die Interaktion mit privaten Krankenversicherern Ärzte und weiteres Praxispersonal in den USA an Zeit und Geld? (17.5.09)
Befreiung vom Einfluss der Industrie - Forderungen an Medizinische Fachgesellschaften (3.4.09)
Literaturübersicht zum Sponsoring ärztlicher Fort- und Weiterbildung durch die Pharma-Industrie (4.2.09)
Das Einkommen von Ärzten in OECD-Ländern: Die Schere zwischen Fach- und Allgemeinärzten wird größer (31.1.09)
"Süchtige Halbgötter" oder "entmachtete Übermenschen" - Haben Ärzte Probleme mit Suchtsubstanzen? (29.1.09)
Warum uneingeschränkte Transparenz in Interessenregistern und Ablehnung jedes Vorteils ein Muss für die ärztliche Profession ist (2.11.08)
"So, wann sagt man schon mal, ja das macht der Allgemeinmediziner": Allgemeinmedizin bei Studenten und Hausärzten unterschätzt! (24.8.2008)
Bundessozialgericht unterstreicht umfassende Pflicht von Vertragsärzten, den ärztlichen Notfalldienst zu gewährleisten (31.5.2008)
Ärzte weiterhin die angesehenste Berufsgruppe. Aber ihr Berufsprestige wird kleiner! (26.4.2008)
Wissenslücken und Schwierigkeiten der praktischen Umsetzung von Wissen bei US-Ärzten: Beispiel Virus-Grippe und CMV-Infektion (28.1.2008)
"We must end doctor brain drain.” - Ein Fünftel von Afrikas Ärzten und ein Zehntel seiner Pflegekräfte arbeiten im Ausland! (12.1.2008)
"Isabel" - Wie gut ist die neue Generation der Computer-Software zur klinischen Differential-Diagnose? (3.1.2008)
"Irren ist ärztlich" oder wo man lieber nicht seinem Arzt glauben sollte: Medizinische Mythen an die sogar Ärzte glauben. (23.12.2007)
"Heuchlerische Schwüre” oder Welche praktische Relevanz haben die hohen ethischen Standards der großen Mehrheit der US-Ärzte? (18.12.2007)
Wie ausschließlich können und dürfen sich Ärzte im Bonus-,Malus- oder Rabatt-Zeitalter noch um das Wohl der Patienten kümmern? (3.12.2007)
"Unzufriedene Manager im goldenen Gefängnis": Deutsche Allgemein-Ärzte im internationalen Vergleich (25.10.2007)
Weniger als die Hälfte der niedergelassenen Ärzte hält ein Marketing für die Praxis für wichtig (21.10.2007)
"Academic Detailing" - Wissenschaftliche Weiterbildung direkt in der Arztpraxis: Eine Alternative zum Pharmareferenten (13.10.2007)
Prüfungen für angehende Ärzte über ihre Kommunikationsfähigkeit erlauben Prognosen für spätere Patientenbeschwerden (7.9.2007)
Studie zur Berufszufriedenheit von Ärzten: Verbesserte Arbeitsbedingungen sind wichtiger als finanzielle Aspekte (10.7.2007)
Berufszufriedenheit von Ärzten und Pflegekräften: Unterstützung durch Vorgesetzte ist ein zentraler Einflussfaktor (5.7.2007)
Allgemeinmedizin in den USA= Schlechtbezahlte "Frauenarbeit" oder der Exodus männlicher Ärzte in die Facharztwelt!? (3.7.2007)
Arbeitszufriedenheit, Gesundheit und Arbeitsqualität von Ärzten - Wichtige Zusammenhänge für Ärzte und Patienten (29.5.2007)
Der Frauenanteil unter den Ärzten steigt: Ist dadurch die "sprechende Medizin" im Kommen? (15.3.2007)
Patienten mit psychosozialen Problemen rufen bei vielen Ärzten Stress, Frustration und Unzufriedenheit hervor (5.3.2007)
MEZIS (Mein Essen zahle ich selbst) - Initiative unbestechlicher und unabhängiger Ärzte gegründet (7.2.2007)
Bürokratie-Nebeneffekte: In vielen Patientenakten fehlen wichtige Informationen (2.1.2007)
"Wirtschaftliche Notlage" der Ärzteschaft? Fakt ist: Die Einkommensunterschiede der Ärzte sind immens (31.12.2006)
Informationspflichten von niedergelassenen Ärzten und "Bürokratiekosten" (28.12.2006)
Mehrheit der niedergelassenen Ärzte ist mit dem Beruf zufrieden (20.12.2006)
Der Arztberuf im Wandel (2.11.2006)
Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit (2.8.2005)
Hormontherapie: Neuere Forschungserkenntnisse gelangen kaum in Arztpraxen (24.7.2005)

Seite mit den Texten aller Artikel aufrufen:
Arztberuf, ärztl. Aus- und Fortbildung
 

Andere Rubriken in "Patienten"


Gesundheitsversorgung: Analysen, Vergleiche

Arzneimittel, Medikamente

Einflussnahme der Pharma-Industrie

Arzneimittel-Information

Hausärztliche und ambulante Versorgung

Krankenhaus, stationäre Versorgung

Diagnosebezogene Fallgruppen DRG

Rehabilitation, Kuren

Kranken- und Altenpflege, ältere Patienten

Umfragen zur Pflege, Bevökerungsmeinungen

Schnittstellen, Integrierte Versorgung

Disease Management (DMP), Qualitätssicherung

Leitlinien, evidenzbasierte Medizin (EBM)

Verhaltenssteuerung (Arzt, Patient), Zuzahlungen, Praxisgebühr

Arztberuf, ärztl. Aus- und Fortbildung

IGeL Individuelle Gesundheitsleistungen

Alternative Medizin, Komplementärmedizin

Arzt-Patient-Kommunikation

Patienteninformation, Entscheidungshilfen (Decision Aids)

Shared Decision Making, Partizipative Entscheidungsfindung

Klinikführer, Ärztewegweiser

Internet, Callcenter, Beratungsstellen

Patienteninteressen

Patientensicherheit, Behandlungsfehler

Zwei-Klassen-Medizin

Versorgungsforschung: Übergreifende Studien

Versorgungsforschung: Diabetes, Bluthochdruck

Versorgungsforschung: Krebs

Versorgungsforschung: Psychische Erkrankungen

Versorgungsforschung: Geburt, Kaiserschnitt

Versorgungsforschung: Andere Erkrankungen

Sonstige Themen



Weniger als die Hälfte der niedergelassenen Ärzte hält ein Marketing für die Praxis für wichtig

Artikel 0973 In einer repräsentativen Befragung niedergelassener Ärzte und Zahnärzte in Deutschland hat die Stiftung Gesundheit jetzt Ärzte zum Thema Marketing und Werbung näher befragt. Als Ergebnis zeigt sich unter dem Strich, dass bislang nur eine Minderheit ein Marketing für die eigene Arztpraxis als bedeutsam erachtet und dies auch praktisch umsetzt.

Ergebnisse der Befragung waren im Einzelnen:
• Weniger als die Hälfte halten Werbemaßnahmen für sehr wichtig (13%) oder eher wichtig (34%). Nur 16% haben für das Jahr 2007 ein Werbebudget festgelegt. Die drei wichtigsten, von den Ärzten genannten Maßnahmen sind: "Praxispersonal (Kompetenz, Höflichkeit)" (65%), Internetauftritt (63%) und äußeres Erscheinungsbild der Praxis (51%).
• Die in zunehmendem Maße aufkommenden Bewertungslisten für Ärzte im Internet (wie z.B. "helpster", vgl. "Die Zahl der Internetportale mit Patienten-Urteilen über Ärzte wächst kontinuierlich") werden von Ärzten einerseits als wenig fundiert und geeignet eingeschätzt. Andererseits erkennen Ärzte aber auch die zunehmende Nachfrage in der Bevölkerung. Jeweils 61% sagen, dass Laien ärztliche Kompetenzen nicht einschätzen können und dass dies nur Fachkollegen möglich ist. Zugleich erkennen jedoch 92%, dass in der Bevölkerung großes Interesse an solchen Empfehlungen besteht. 79% vermuten, dass einzelne Kollegen von solchen Listen nachhaltig profitieren werden.

Zur Befragung wurde aus dem Ärzteverzeichnis der Stiftung Gesundheit eine Zufallsstichprobe gezogen. Geantwortet haben dann 1.902 Ärzte und Zahnärzte. Der Fragebogen umfasste 16 Fragen und vier Themen: Im Teil "Über die Praxis und die Inhaber wurden persönliche Angaben, wie Geschlecht, Jahr der Niederlassung, Frage nach Hausarzt oder Facharzt und Fachgruppe erfasst. Im zweiten Teil ging es um Praxis-Marketing:. Bedeutung von Werbung, eigene Maßnahmen und Werbebudget. Im dritten Teil wurden Fragen gestellt zum Thema "Ärztebewertungen im Internet": Wie werden Bewertungslisten im Internet eingeschätzt werden und welche Anforderungen sollten diese erfüllen. Im vierten Teil ging es um die Verbreitung von Franchisekonzepten in der Medizin und um die Tätigkeit als angestellter Arzt in einem Versorgungszentrum.

Eine ausführliche Fassung der Studie ist für den Herbst 2007 geplant. Hier ist eine Kurzfassung der Studie: Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2007 - Repräsentative Befragung niedergelassener Ärzte und Zahnärzte in Deutschland

Gerd Marstedt, 21.10.2007