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Patienten
Arztberuf, ärztl. Aus- und Fortbildung
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Bundessozialgericht unterstreicht umfassende Pflicht von Vertragsärzten, den ärztlichen Notfalldienst zu gewährleisten (31.5.2008)
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Wissenslücken und Schwierigkeiten der praktischen Umsetzung von Wissen bei US-Ärzten: Beispiel Virus-Grippe und CMV-Infektion (28.1.2008)
"We must end doctor brain drain.” - Ein Fünftel von Afrikas Ärzten und ein Zehntel seiner Pflegekräfte arbeiten im Ausland! (12.1.2008)
"Isabel" - Wie gut ist die neue Generation der Computer-Software zur klinischen Differential-Diagnose? (3.1.2008)
"Irren ist ärztlich" oder wo man lieber nicht seinem Arzt glauben sollte: Medizinische Mythen an die sogar Ärzte glauben. (23.12.2007)
"Heuchlerische Schwüre” oder Welche praktische Relevanz haben die hohen ethischen Standards der großen Mehrheit der US-Ärzte? (18.12.2007)
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"Unzufriedene Manager im goldenen Gefängnis": Deutsche Allgemein-Ärzte im internationalen Vergleich (25.10.2007)
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Studie zur Berufszufriedenheit von Ärzten: Verbesserte Arbeitsbedingungen sind wichtiger als finanzielle Aspekte (10.7.2007)
Berufszufriedenheit von Ärzten und Pflegekräften: Unterstützung durch Vorgesetzte ist ein zentraler Einflussfaktor (5.7.2007)
Allgemeinmedizin in den USA= Schlechtbezahlte "Frauenarbeit" oder der Exodus männlicher Ärzte in die Facharztwelt!? (3.7.2007)
Arbeitszufriedenheit, Gesundheit und Arbeitsqualität von Ärzten - Wichtige Zusammenhänge für Ärzte und Patienten (29.5.2007)
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Mehrheit der niedergelassenen Ärzte ist mit dem Beruf zufrieden
Trotz vieler Streiks und Protestaktionen gegen die Gesundheitsreform ist die Mehrheit der niedergelassenen Ärzte in Deutschland mit ihrem Beruf zufrieden. Dies ist ein Ergebnis der jetzt von der Stiftung Gesundheit veröffentlichten Umfrage "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2006 - Eine Studie der Stiftung Gesundheit durchgeführt von der Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse". Aus der Gesamtheit der niedergelassenen Ärzte (außer Zahnärzte) sämtlicher Fachgruppen in Deutschland wurde dazu eine repräsentative Stichprobe von 15.000 gezogen, geschichtet nach Merkmalen wie Geschlecht, Facharzt/Hausarzt, Dauer der Niederlassung. Themen der Befragung waren vor allem: Arbeitszeit in der Praxis, Umsatz der Praxis, Bruttojahreseinkommen, Wettbewerb unter Ärzten, Praxis-Marketing, Arbeitszufriedenheit. Die Befragfung wurde mit einem Online-Fragebogen durchgeführt, über den Rücklauf und damit die Repräsentativität der Auswertungsstichprobe gibt es leider keine Informationen.
Wesentliche Ergebnisse der Befragung:
• Arbeitszeit: Im Schnitt haben Ärzte eine Arbeitswoche von 56 Stunden. 58 Prozent der Arbeitszeit leisten Niedergelassene am Patienten. 18 Prozent verwenden sie für administrative Arbeitsabläufe. 15 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit investieren Ärzte für medizinische- oder nichtmedizinische Weiterbildungen und Instruktion der Mitarbeiter.
• Praxis-Umsatz: 65 Prozent des Praxis-Umsatzes entstammt im Mittel der GKV, 20 Prozent von der PKV, während rund 90 Prozent der Patienten GKV-versichert sind. Ein Drittel der Praxen haben einen Umsatz zwischen 100.000 und 250.000 Euro im Jahr.
• Bruttojahreseinkommen: Das gewichtete durchschnittliche Bruttojahreseinkommen der befragten Ärzte in Deutschland liegt bei 117.500 Euro, wobei Ärztinnen mit durchschnittlich 78.200 Euro deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen (128.700 Euro). Das Gros der niedergelassenen Ärzte verdient zwischen 50.000 bis 125.000 Euro. Je länger pro Woche gearbeitet wird, desto höher ist auch das Einkommen. Ab 25.000 Euro Jahresverdienst steigt die wöchentliche Arbeitszeit langsam von 55,6 Stunden bis auf 64 Stunden bei den Spitzenverdienern mit mehr als 750.000 Euro Jahreseinkommen.
• Arbeitszufriedenheit: 33 Prozent der Ärzteschaft geben ihrer momentanen Arbeitszufriedenheit die Schulnote 3 (zufriedenstellend), 23 Prozent wählen sogar die Note 2 (gut), damit ist die Mehrheit der niedergelassenen Ärzte mit ihrem Beruf zufrieden. Nur 23 Prozent der Befragten nannten die Note 4 und 8 Prozent die Note 5. Niedergelassene, die erst seit maximal fünf Jahren selbständig sind, haben im Mittel eine deutlich höhere Arbeitszufriedenheit als Ärzte, die bereits länger praktizieren.
Die komplette Studie ist als PDF-Datei (36 Seiten) bei der Stiftung Gesundheit verfügbar: Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2006
Gerd Marstedt, 20.12.2006