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Internationale Vergleiche, mehrere Länder


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Ansätze der Regionalisierung von sozialer Sicherung (17.12.09)
OECD Systemvergleich 2009: Deutsches Gesundheitssystem zeigt gute Leistungen, aber zu sehr hohen Kosten (8.12.09)
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Das Einkommen von Ärzten in OECD-Ländern: Die Schere zwischen Fach- und Allgemeinärzten wird größer (31.1.09)
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Soziale Sicherung wieder im Kommen (26.10.2007)
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Stand und Entwicklung der Wartezeiten in "National Health System (NHS)"-Gesundheitssystemen (17.7.2007)
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OECD-Reportreihe über Langzeit-Arbeitsunfähigkeit und Arbeitsmarktblockaden für Behinderte gestartet: Norwegen, Polen und Schweiz (26.11.2006)
Deutsches Gesundheitssystem: Positive Patienten-Noten, aber auch mit Reformbedarf (10.11.2005)
Eurohealth: Analysen und Informationen über die europäische Gesundheitspolitik und Gesundheitsreformen in Europa (11.10.2005)
Europäischer Gesundheitsbericht 2005 der WHO: Kindergesundheit (6.10.2005)
UN-Human Developement Report 2005: Internationale Ungleichheit ein wachsendes Problem (21.9.2005)
medico international stellt den alternativen Weltgesundheitsbericht vor (22.7.2005)

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OECD-Reportreihe über Langzeit-Arbeitsunfähigkeit und Arbeitsmarktblockaden für Behinderte gestartet: Norwegen, Polen und Schweiz

Artikel 0340 Als eine "soziale und ökonomische Tragödie" in nahezu allen ihren Mitgliedsländern bezeichnet die OECD den hohen Anteil der Erwerbstätigen und -fähigen, die aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft den Arbeitsmarkt verlassen müssen oder die wegen Einschränkungen ihrer Arbeitsfähigkeit bzw. Behinderungen keine Arbeitsmöglichkeiten finden. Die Aufwändungen aller OECD-Regierungen für Krankheit und Behinderungen summierten sich 2004 auf 2,4 % des Bruttosozialprodukts. Zum Vergleich: Der Sozialproduktanteil, den die Regierungen für Arbeitslosigkeit aufbrachten betrug im selben Jahr "nur" 1,3 %.

Wie es dazu kommt, dass sich einerseits die gesundheitliche Situation in den OECD-Ländern verbessert aber trotzdem ein hoher Anteil Arbeitsfähiger langzeitig oder dauerhaft arbeitsunfähig ist, ob es Leistungsanreize für diesen Zustand gibt oder zu wenig getan wird, um gesundheitlich eingeschränkte Personen wieder ins Arbeitleben zu integrieren und wie eine "win-win"-Politik aussehen muss, die den Ausschluss von Menschen vermeidet und ökonomischen Nutzen stiftet, will die OECD in drei vergleichenden Studien und einem Abschluss-Report genauer untersuchen.
Der erste 172 Seiten umfassende Band "Sickness, Disability and Work: Breaking the Barriers - Norway, Poland and Switzerland" ist gerade erschienen. In diesen Ländern werden überdurchschnittliche 3 bis 5 % des Bruttosozialprodukts für Arbeitsunfähigkeit und Behinderung ausgegeben. Zwei weitere Länderreports sollen 2007 über Australien, Luxemburg, Spanien und Großbritannien und 2008 über Dänemark, Finnland, Irland und die Niederlande erscheinen.

Hier finden Sie die OECD-Browse_it-Version des ersten OECD-Reports.

Bernard Braun, 26.11.2006