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Handhygiene in Kliniken: "probably slightly reduces infection…and colonisation rates" aber "based moderate certainty of evidence" (13.9.17)
Zwischen unter 20% bis 70%: Unterschiede der durch Verhaltensmodifikationen beeinflussbaren Krebsinzidenz und Mortalität (23.5.16)
"Die Studie zum Sonntag" - Frauen, die mehr als 1x pro Woche in einen Gottesdienst gehen, leben länger und gesünder (22.5.16)
Prävention für Kinder okay, aber müssen sie dafür unbedingt "krankgeforscht" werden? (28.4.16)
Gesundheit durch Impfen - Der unbeirrbare Glaube an biomedizinische Lösungen (29.2.16)
Korruption sowie private Finanzierung von Gesundheitsleistungen - wichtigste Ursachen für zunehmende Antibiotikaresistenzen (30.3.15)
Bedeutung der Therapietreue für den Behandlungserfolg weiter unbestritten (17.2.14)
"Zu den gesundheitlichen Folgen weiterer Kriegseinsätze in aller Welt fragen Sie bereits heute Ihre amerikanischen Waffenbrüder" (13.2.14)
WHO-Krebsforschungszentrum: Luftverschmutzung ist mit ausreichender Evidenz "a leading environmental cause of cancer deaths" (18.10.13)
Ein erhellender Nachtrag: Warum gibt es wenig Transparenz über die Folgen der Freiheit des Waffenbesitzes in den USA ?! (9.3.13)
USA: Risiko zu Hause ermordet zu werden oder sich selber umzubringen in Schusswaffen-Haushalten höher als in waffenfreien. (26.2.13)
Wie handlungsanregend sind zusätzlich 0,008 QALY's/Kopf/Leben oder wie überzeugt man Nicht-Ökonomen von Gesundheitsprogrammnutzen? (24.2.13)
Sturzrisiko von älteren Menschen: häufig, aber nicht einfach zu verhindern (27.6.12)
Ehrenamtliche Tätigkeit im höheren Alter fördert soziale Kontakte und subjektives Wohlbefinden (16.6.12)
Dekubitusprophylaxe für ältere Patienten muss bei den wenigen Stunden auf Tragbahren in Notfallambulanzen anfangen, und lohnt sich (14.12.11)
96,4% des in NRW untersuchten Mastgeflügels mit Antibiotika behandelt. Nie erfolgte dies in Kleinbetrieben mit längerer Mastdauer. (16.11.11)
Ein Hauch von Scylla und Charybdis: Einmalige Gabe einer Jahresdosis Vitamin D zur Sturzprävention ist nicht erfolgreich (6.8.10)
Leitlinien zur Händehygiene in Krankenhäusern nur wirksam bei aktiver Implementierung (30.4.10)
Wie entscheiden sich Patienten für oder gegen Therapien und welche Rolle spielen dabei Entscheidungshilfen? Das Beispiel Tamoxifen (6.1.10)
Sind RaucherInnen unterm Strich doch volkswirtschaftlich nützlich? Klärendes aus Österreich (24.11.09)
Händewaschen: Mit flotten Leuchtschriften in Toiletten von Autobahn-Raststätten lässt sich Hygiene (ein wenig) verbessern (18.11.09)
Qualitätssicherung von Prävention und Gesundheitsförderung: Welche Kriterien sind wichtig? (11.10.09)
Sachlichkeit statt "Pandemie-Hype": Allgemeinarztverband und Arzneimittelkommission zum ob, wer, wie und wie oft der Grippeimpfung (18.9.09)
Was kinderfreundliche Menschen beim "Genuss" einer Zigarette wissen sollten! "Tabakrauchen tötet", aber ist Tabak vorher harmlos? (27.8.09)
Programme für Jugendliche zur Sexualerziehung zeigen in England sehr unerwünschte Effekte (23.8.09)
Eine Scheidung hinterlässt gesundheitliche Spuren - lebenslänglich! (2.8.09)
Don't worry, be happy! Wissenschaftler will die englische Bevölkerung glücklicher machen (2.8.09)
Wie verbessert man kurz- und langfristig das Arzneimittel-Einnahmeverhalten von Patienten? (17.2.09)
Weniger Feinstaub - weniger Herzinfarkte (9.2.09)
Ansteckungsgefahren auf Gesundheitspostern 1920-1999 - Ein etwas anderer Blick auf Public Health und aus Public Health-Sicht (2.11.08)
Verbraucher meinen: Politiker beachten Verbraucherinteressen zu wenig und knicken vor Wirtschaftsunternehmen ein (27.6.2008)
Niederländische Studie rechnet vor: Prävention bringt keine direkten Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem (8.2.2008)
"Fußballspiele anschauen kann tödlich sein!" - Erhöhtes Herzattacken-Risiko deutscher Fans während der WM 2006 (2.2.2008)
Die Mär von der "Atomkraft-Renaissance" und den "gesunden AKW" - Propaganda und Wirklichkeit in der aktuellen AKW-Debatte (14.1.2008)
USA: Bis zu 101.000 vermeidbare Tote pro Jahr durch gezielte präventive Interventionen bei den bis zu 75-Jährigen (8.1.2008)
"23andMe” oder Googeln für Hypochonder und Fatalisten. Das Neueste aus der US-Gesundheitswirtschaft! (26.11.2007)
Zwischen "Cash-for-pounds" und Spekulation gegen sich selbst": Geld-Anreize von US-Firmen zum Abbau von Übergewicht - erfolgreich? (12.11.2007)
Nächtlicher Fluglärm und Gesundheit: Mehr Verordnungen von Hochdruck- und Herz-Arzneimittel bei Anwohnern eines Nachtflughafens (31.10.2007)
Kleinere Schulklassen = bessere Bildung und Gesundheit. US-Studie hält Bildungspolitik für die effektivere Gesundheitspolitik (31.10.2007)
Was könnte die Schmerztherapie von Sauerländern mit dem Hindukusch zu tun haben? "Poppy for Medicine" in Afghanistan! (30.10.2007)
Das falsche und richtige "end of the evidence stick" der "Krankenhaus - Hygiene - Diskussion" in Großbritannien! (29.9.2007)
Keine Studie, sondern harte Wirklichkeit: "Halbgott in Weiß" - aber bitte mit kurzen Ärmeln, ohne Krawatte und Ehering! (17.9.2007)
Memorandum der British Medical Association: Boxen schädigt Ihre Gesundheit und kann tödlich enden (5.9.2007)
US-Gesundheitswissenschaftler: "Antidepressiva für die gesamte Bevölkerung zur Prävention" (11.7.2007)
Profi-Fussball: Frühere Verletzungen erhöhen das Risiko von Folgeschäden um das Dreifache (19.3.2007)
"Zehen statt Pillen!?" - Von falschen Erwartungen an den "guten Knoblauch" (1.3.2007)
Training für Ältere zur Aufrechterhaltung der geistigen Fitness: Sudoku hilft besser als Memory (11.2.2007)
Sexualerziehung in Europa - Auch in Deutschland herrscht noch Nachholbedarf (6.1.2007)
Mundgesundheit 1997-2005: Besser, schlechter und soziale Schieflage (21.11.2006)
Musizieren kann der Gesundheit schaden (14.3.2006)
Ärzteumfrage des Gesundheitsmonitor zeigt: Ärzte sind präventiv kaum tätig (7.2.2006)
Aids-Prävention – eine Innovation in der Krise (27.9.2005)

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Ansteckungsgefahren auf Gesundheitspostern 1920-1999 - Ein etwas anderer Blick auf Public Health und aus Public Health-Sicht

Artikel 1380 Wer ist nicht schon mal dem "eye catch"-Effekt eines der vielen Pro-Kondom-Plakate zur Prävention von HIV und AIDS erlegen? Dieses Beispiel und frühere wie etwa die die Strafbewehrung der Gurtpflicht begleitende öffentliche Plakatwerbung zeigen, dass phantasievoll gestaltete Poster ein seit vielen Jahrzehnten erprobtes Hilfsinstrument zur Krankheitsverhinderung, Risikodämpfung und präventivem Verhalten sind, und auch begleitend zu schriftlichen Informationen jedweder Art genutzt wurden und werden sollten.

Die Ausstellung "An Iconography of Contagion. An Exhibition of 20th-Century Health Posters" der National Academy of Sciences der USA stellt einer breiteren Öffentlichkeit 20 Gesundheitsposters aus dem letzten Jahrhundert vor, die sich zumeist mit Infektionskrankheiten wie Malaria, Tuberkulose, diversen traditionellen Geschlechtskrankheiten aber auch bereits AIDS befassen. Sie stammen überwiegend aus Nordamerika und Europa und zu einem kleineren Teil aus Asien und Afrika. Die Ausstellung liefert eine Reihe Einblicke in die für Public Health äußerst wichtigen wandelnden Beziehungen zwischen öffentlichen Verständnissen über Erkrankungen und Gesellschaftswerten in denen der Einsatz von "eye-catching posters, pamphlets, and motion pictures" und die Nutzung deren Ästhetik, Grafikmanipulationen, Perspektivveränderungen und Sehgewohnheiten eine immer bedeutendere und professionellere Rolle spielten.

Die Exponate zeigen auch plastisch die sich verändernden Ängste, Interessengebiete und zur Verfügung stehenden medizinischen Kenntnisse. Je massenmedial-visueller die Gesellschaften Europas und Nordamerika geworden und je visueller große Teile der analphabetischen "Dritten Welt" mehr oder weniger freiwillig geblieben sind, desto wichtiger werden Bilder als Art von Aufklärung.

Der farbige Katalog, der die Ausstellung "An Iconography of Contagion. An Exhibition of 20th-Century Health Posters" , der die 20 Gesundheitsposter zusammen mit kurzen erläuternden und Hintergrunds-Texten auf 21 Seiten darstellt, ist kostenlos als PDF-Datei erhältlich.

Bernard Braun, 2.11.08