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Gesundheitsdatenschutz zwischen "Die Daten sind sicher" und "NSA is watching you" - Wie sicher sind Gesundheitsdaten in den USA?

Egal, ob es um die elektronische Versichertenkarte der Gesetzlichen Krankenkassen, elektronische Patientenakten, das "sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK)" bzw. seinen Vorgänger KV-SafeNet oder andere Datendokumentationen und -flüsse im deutschen Gesundheitswesen geht: Die Daten sind sicher sagen die Einen, während Andere Datenschutzverletzungen zu Lasten von Versicherten oder Patienten drohen sehen. Zu den Letzteren zählen weite Teile der Bevölkerung: Die im Rahmen des bevölkerungsrepräsentativen "Gesundheitsmonitors" der Bertelsmann Stiftung Befragten [mehr...]

 


Gesundheitswirtschaft: "Health sells" aber wovor öffentliche Verbraucherschützer schützen sollten.

Es vergeht kein Monat in dem nicht irgendein wissenschaftliches Institut, ein Wirtschaftsverband, ein Bundes- oder Landesministerium, eine Unternehmensberatung, eine Industrie- und Handelskammer oder eine Autorengemeinschaft aus diesen Einrichtungen, das hohe Lied von der goldenen Zukunft und der konjunkturtragenden Bedeutung der Gesundheitswirtschaft anstimmt. Auf einen dieser Reports soll hier wegen einer relativ seltenen aber zunächst inhaltlich vielversprechenden Besonderheit hingewiesen werden. Zunächst stimmt das Ende Februar 2015 erschienene Gutachten zur ökonomischen Bedeutung der [mehr...]


Gesundheitskommunikation zwischen Statistiken und Geschichtenerzählen: warum gibt es die Debatte über Masern-Impfpflicht?

Egal, ob man die derzeit auch in Deutschland diskutierte Einführung einer Impfpflicht gegen Masern für richtig, voreilig oder falsch hält, ist die Frage interessant, warum es darüber, anders als bei anderen "Kinderkrankheiten", überhaupt weltweit eine derartige Debatte gibt. Eine bereits im Herbst 2014 in den USA erschienene kleine Studie eines Kommunikationswissenschaftlers hält die Art der Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse in und mit einem Laien- oder Nichtexperten-Publikum für einen entscheidenden Grund. Dabei dominiert in der wissenschaftsbasierten [mehr...]

 


"Sozialstandort Deutschland" schrumpfend und im OECD-Vergleich deutlich unterhalb der Medaillenränge

Für den aktuell relativ unaufgeregten, aber bei jeder Gelegenheit reaktivierbaren Krisendiskurs über den durch "zu hohe" Sozialausgaben gefährdeten "Wirtschaftsstandort Deutschland" liefert ein Blick in den neuesten OECD-Survey zur ökonomischen Situation Frankreichs ein paar interessante Details. Beim Vergleich des Anteils der Sozialausgaben für Gesundheit, Alter, Beschäftigung etc. am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Jahren 2000 und 2014 ergibt sich folgendes Bild: Dieser Anteil steigt in der gesamten OECD von 18,6% auf 21,62%. Entgegen dieses Trends, wenngleich auf [mehr...]


"Wir verlassen die neidfreie Zone": GKV-Vorstandsmitglieder und Chefärzte mit Zusatzvertrag lieber weglesen

Auch in den USA wird immer wieder über siebenstellige Dollareinkommen von Chirurgen oder "Chief Executive Officer (CEO)" verschiedenster Leistungsanbietern und -erbringern im Gesundheitswesen diskutiert. Auf einem anderen, nämlich niedrigeren Niveau geschieht dies seit einigen Jahren auch, wenn es um einkommenssteigernde Zusatzverträge mit ärztlichen Leitungskräften in Krankenhäusern oder um die veröffentlichungspflichtigen aber durchweg sechsstelligen Euro-Gehälter von Vorstandsmitgliedern einer gesetzlichen Krankenkasse geht. Im Lichte des gerade für 2014 veröffentlichten [mehr...]

 


"Das Letzte was im US-Gesundheitssystem gebraucht wird, sind noch mehr Füchse als Hühnerstallwache" - Obamacare und was nun?

Bevor "Obamacare", d.h. der aktuelle Versuch das us-amerikanische Gesundheitssystem zu reformieren, in den Vorwahlkampf für den Nachfolger des Namensgebers des "Affordable Care Act (ACA)" gerät und im Falle eines Wahlsiegs des Kandidaten der "Grand Old Party" möglicherweise genauso vom Verschwinden bedroht ist wie ihr Namensgeber, lohnt sich mehr als ein Blick auf die materiellen Anlässe für die ACA-Reform, ihre Erfolge aber auch Mängel. Wo man sich diesen Überblick im Moment am besten verschaffen kann und zugleich auch eine Menge über die fördernden und hemmenden [mehr...]


Das Neueste aus dem Reich der "Gesundheits"wirtschaft: Reine Muttermilch mit einem kräftigen Schuss Kuhmilch.

Auch wer die lange Liste der vorsätzlich oder fahrlässig bestenfalls unschädlichen (z.B. zahlreiche Vitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel) oder auch gesundheitsgefährdenden (z.B. Silikonimplantate für die weibliche Brust) Produkte der Gesundheitswirtschaft zu kennen glaubt, merkt in regelmäßigen Abständen, dass die schlimmsten Befürchtungen im Zeichen hemmungsloser Gewinnsucht noch getopt werden können. Für das neueste Beispiel muss man zuerst einmal auf den Gedanken kommen, es gäbe hier überhaupt etwas aufzudecken. Es geht um die Güte von über Internetanbieter erhältlichen [mehr...]

 


Universitäre Medizinerausbildung in Deutschland: Exzellenz statt Bedarfsgerechtigkeit

Die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten stellt auch die Bundesrepublik Deutschland vor wachsende Herausforderungen und nimmt zunehmend Einfluss auf die gesundheitspolitische Debatte. Die Problematik einer dauerhaften Sicherstellung ausreichender Behandlungsmöglichkeiten für die geringer werdende, alternde Bevölkerung auf dem Land findet auch in der Presse ein wachsendes Echo, so beispielsweise in der ZEIT in dem Artikel mit dem anschaulichen Titel Ärztemangel: Notruf nach dem Landarzt!, wiederholt im SPIEGEL wie etwa in den Beiträgen Landarztmangel: Zu wenige weiße Kittel in der [mehr...]


Ist die Ergebnisqualität teurer high-end-Leistungen besser oder "hilft viel, viel"? Das Beispiel der Hörgeräteversorgungsreform

Obwohl in Deutschland seit längerem kein Jahr ohne mehr oder weniger tiefgreifende gesetzliche und vertragliche Reformen der Strukturen und Leistungen im Gesundheitswesen vergeht, mangelt es häufig an methodisch höherwertigen Untersuchungen ihrer Wirkungen oder Nutzen. Methodisch anspruchsvoller und ertragreicher sind z.B. Untersuchungen, die nicht nur Wahrnehmungen und Erfahrungen nach einer Reform messen, sondern sich darum bereits im Vorfeld einer Reform kümmern, um dann durch den Vergleich zweier Querschnittsanalysen und nicht allein durch häufig verzerrte Erinnerungen solide Erkenntnisse [mehr...]

 


Korruption sowie private Finanzierung von Gesundheitsleistungen - wichtigste Ursachen für zunehmende Antibiotikaresistenzen

Antibiotika sind gehören zweifelsohne zu den wichtigsten Medikamenten. Sie erlauben die wirksame und ursächliche Therapie bakterieller Infektionen und tragen erheblich dazu bei, früher lebensbedrohliche Krankheiten zu beherrschen. Mittlerweile warnen ExpertInnen weltweit vor der Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen und ihren Folgen für die moderne Medizin. Zunehmende Antibiotikaresistenzen von Krankheitserregern haben auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf den Plan gerufen, die vor einer "postantibiotischen Ära" warnt, in der einfache Infektionen wieder zur tödlichen Gefahr werden [mehr...]


Was bringt Wettbewerb für die Qualität der Gesundheitsversorgung? Gemischte Ergebnisse einer britischen Übersichtsarbeit

Den einen ist er noch zu schwach entwickelt oder nicht weitreichend genug, für andere ist er die Hauptursache vieler aufwändigen aber letztlich für die Versicherten oder Patienten nutzlosen Marketinganstrengungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV): der Wettbewerb. Der seit Jahrzehnten anhaltenden Rhetorik pro oder contra Wettbewerb stehen relativ wenige solide Versuche gegenüber, die Empirie erwünschter oder unerwünschter versichertenbezogenen Wirkungen des Wettbewerbs im Gesundheitsbereich zu untersuchen. Was dabei auch aktuell herauskommen könnte, zeigt ein Blick auf die [mehr...]

 


Schadstoffbelastung von Schulgebäuden (k)ein Thema für die Generationengerechtigkeit

Egal, ob es um die "schwarze Null" oder um die Finanzierung der Altersrenten geht, spielt die Generationengerechtigkeit bzw. das Nicht-Hinterlassen von finanziellen Lasten der heutigen Gesellschaft für die künftigen Generationen eine tragende rhetorische Rolle. Dass dies nicht für alle und noch nicht einmal die schwersten und nachhaltigsten Lasten gilt, zeigt eine gerade erschienene Publikation über die Belastung von Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden sowie ihren NutzerInnen mit erwiesenermaßen gesundheitsschädlichen Stoffen. Auf rund 400 Seiten wird erstens über die Belastung [mehr...]


Schäden von Krebsfrüherkennung 4 - Mit Sicherheit nutzlos, trotzdem verbreitet: Krebsfrüherkennung bei Alten und Kranken

Krebsfrüherkennung hat dann einen Nutzen, wenn die Vorverlegung der Diagnose eine Therapie ermöglicht, die zu einer niedrigeren Sterblichkeit und längeren Lebenserwartung führt, als wenn die Krebserkrankung erst nach Auftreten von Symptomen behandelt wird. Als nützlich in diesem Sinne gilt derzeit die Früherkennung von Brustkrebs, Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs, wobei der Nutzen der Brustkrebsfrüherkennung durch neuere Studienergebnisse in Frage gestellt ist (siehe Forum Gesundheitspolitik: Mammografie-Screening 1: Nutzen fraglich, wenn dann bestenfalls gering). In jedem Fall ist der [mehr...]

 


Schäden von Krebsfrüherkennung 3 - "Falscher Alarm" bei Brustkrebsfrüherkennung bewirkt psychische Langzeitschäden

Als positiver Befund wird bei der Brustkrebsfrüherkennung durch Mammographie eine Gewebsverdichtung bezeichnet. "Richtig positiv" ist der Röntgenbefund, wenn die Abklärung ergibt, das die Verdichtung Tumorzellen enthält, "falsch positiv" hingegen, wenn die Veränderungen gutartig sind. Letzteres wird auch als "falscher Alarm" bezeichnet. Falsch positive Befunde sind häufig - in Deutschland geht man davon aus, dass im Screening-Programm für 50- bis 69-jährige Frauen 200 von 1000 Frauen einmal einen falsch positiven Befund erhalten (siehe Kennzahlen Mammographie, Vs. [mehr...]


Schäden von Krebsfrüherkennung 2 - Quantität und Qualität der Studien zu psychischen Folgen von Krebsfrüherkennung unzulänglich

Ziel der systematischen Übersichtsarbeit war die Untersuchung der methodischen Qualität von Studien, die sich mit psychischen Folgen von Früherkennung befassen. Ausgewertet wurden 68 Studien, die sich mit psychologischen Schäden bei der Früherkennung von 2 Krebserkrankungen und 4 Nicht-Krebs-Erkrankungen befassten PSA-Screening für Prostatakrebs Niedrigdosis- Computertomographie für Lungenkrebs Knochendichtemessung für Osteoporose Ultraschalluntersuchung Bauchaortenaneurysma Doppler-Sonographie der Halsgefäße zur Erfassung einer asymptomatischen Stenose (Verengung) 42 der 68 Studien bezogen [mehr...]

 


Schäden von Krebsfrüherkennung 1 - Schäden werden nicht ausreichend erforscht

In dieser Studie ging es um die Frage, inwieweit in randomisierten kontrollierten Studien zum Krebsscreening neben dem Nutzen auch die Schäden untersucht wurden. Ausgewertet wurden 198 Veröffentlichungen, die sich auf 57 Studien mit insgesamt 3.419.036 Teilnehmern bezogen. Als Nutzen von Krebsscreening gelten die Senkung der Inzidenz (Neuauftreten) der jeweiligen Krebsart der krebsspezifischen Mortalität und der Gesamtmortalität. Die Studien befassten sich mit dem Screening von Brustkrebs (Selbstuntersuchung der Brust, Mammographie) Dickdarmkrebs (Stuhlbluttest, Sigmoidoskopie/"kleine [mehr...]


Schäden von Krebsfrüherkennung - 4 neuere Studien

Für Krebsfrüherkennung gilt, was für alle anderen medizinischen Interventionen ebenfalls zutrifft: der erhoffte Nutzen geht stets mit möglichen Schäden einher. Eine informierte Entscheidung sollte auf der Abwägung von Nutzenwahrscheinlichkeiten und Schadensrisiken durch den Patienten mit Unterstützung des Arztes im Sinne des Shared Decision Making erfolgen. Von diesem Ideal ist der medizinische Alltag weit entfernt. Diesbezügliche Studien haben wir im Forum fortlaufend aufgegriffen (Rubrik Früherkennung, Screening). Diese Studien belegen eine ungute Situation, die sich kurzgefasst [mehr...]

 


"Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute wächst so nah": Raps- statt Olivenöl oder Beispiel für die Grenzen von Studien!

Den Verfassern der Meldung auf der "Medknowledge"-Website ist die Einführung eines völlig neuen Kriteriums zur Bewertung gesundheitsrelevanter Stoffe zu verdanken: "Zudem ist es ein deutsches Regionalprodukt, welches überall und günstig erworben werden kann." "Es" ist Rapsöl, das nach einer gerade veröffentlichten randomisierten kontrollierten Studie "mindestens genauso gesund wie Olivenöl ist, und kardiovaskuläre Risikofaktoren mindert." Um zu diesem Ergebnis zu kommen, überprüften Wissenschaftler bei insgesamt 18 leicht bis mittelmäßig übergewichtigen [mehr...]


Was kosten 50 Jahre Abstand zwischen Wissen und Handeln? Bei Asbest bis zu 26.000 Menschenleben!

Asbest ist ein Paradefall dafür, was passiert, wenn vorhandenes Wissen nicht oder erst nach jahre- oder gar jahrzehntelangen Debatten in entschiedenes Handeln umgesetzt wird. Dass dieses "Mineral der tausend Möglichkeiten" gesundheitsgefährdend ist, wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts erkannt. In Deutschland ist Lungenkrebs in Verbindung mit Asbest außerdem seit 1942 offiziell als Berufskrankenheit anerkannt. Wer die Anerkennungspraxis gesundheitsgefährdender Arbeitsstoffe kennt, weiß, dass diese Anerkennung auf absolut gesicherten Zusammenhängen beruht. Trotzdem wurden [mehr...]

 


50 Jahre Medicare - staatlicher als für die USA erwartet und zum Teil innovationsfreudiger im Sinne der Versicherten als die GKV

Ohne die Existenz und wesentliche Elemente von Medicare zu kennen, einem der drei staatlichen Krankenversicherungssysteme in den USA (daneben noch Medicaid und Veterans Affair plus weitere Spezialversicherungen für bestimmte Staatsbedienstete), versteht man weder das bisherige US-Gesundheitssystem noch seine laufende oder geplante Weiterentwicklung unter dem "Affordable Care Act"-Gesetz. Hierfür liefert ein zweiteiliger Aufsatz im renommierten "New England Journal of Medicine (NEJM)" einen kurzen aber gehaltvollen Überblick. Im ersten, am 14. Januar 2015 erschienenen Teil [mehr...]


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