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Mammografie-Screening 3: Frauen schlecht informiert über Nutzen und Risiken

Der Nutzen des Mammografie-Screenings ist fraglich (wir berichteten). Gynäkologen scheinen nicht dazu in der Lage, über Nutzen und Risiken zu informieren und die gesetzlich geforderte informierte Entscheidung der Betroffenen zu ermöglichen (wir berichteten). Norbert Schmacke und Marie-Luise Dierks testeten in Untersuchung für den Bertelsmann Gesundheitsmonitor einige Aspekte des Brustkrebs- und Screening-Wissens von 1852 Frauen, die in der BARMER GEK versichert sind und aktuell oder in naher Zukunft einen Anspruch auf die Screening-Mammografie haben. Als grundlegende und notwendige [mehr...]

 


Mammografie-Screening 2: Gynäkologen schlecht informiert über Nutzen und Risiken

Durch das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz - KFRG (Text), das am 9.4.2013 in Kraft getreten ist, haben die in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherten das Anrecht auf "umfassende und verständliche Information (...) über Nutzen und Risiken der jeweiligen [Früherkennungs-]Untersuchung". Diese Formulierung aus dem neuen § 25a SGB V (Text) stellt ein Art Zeitenwende dar, denn die Politik anerkannte hiermit die Erkenntnis, dass Krankheitsfrüherkennung stets mit Nutzen und Risiken verbunden ist. Sie folgte damit einmütigen Empfehlungen von zwei Arbeitsgruppen des Nationalen [mehr...]


Mammografie-Screening 1: Nutzen fraglich, wenn dann bestenfalls gering

Die Früherkennung von Brustkrebs steht immer wieder in der Diskussion und wurde auch im Forum mehrfach angesprochen (Link). Grund dafür sind widersprüchliche Studienergebnisse. Das aktuelle Fazit lautet: Studien von höherer methodischer Qualität und damit niedrigerer Wahrscheinlichkeit der Verfälschung der Ergebnisse zeigen keinen Vorteil für die Früherkennung von Brustkrebs. Die Studien, welche eine Minderung der Brustkrebssterblichkeit berichten, weisen durchweg methodische Mängel auf, so dass die Ergebnisse fragwürdig sind. Dazu einige im Forum noch nicht dargestellte Informationen. Eine im [mehr...]

 


Regionale und soziale Unterschiede im Rauchverhalten am Beispiel Nordrhein-Westfalen

Das Tabakrauchen gilt als der wichtigste individuelle Risikofaktor für verhütbare Krankheiten und die vorzeitige Sterblichkeit. Die wichtigste kontinuierliche Datenquelle zum Rauchverhalten in Deutschland und in den Bundesländern ist der jährlich durchgeführte amtliche Mikrozensus. Nach dem Originaldatensatz des Mikrozensus 2009 rauchen in Nordrhein-Westfalen 37% der Männer und 28% der Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren. DieTabakprävalenz korreliert mit sozialen Einflussfaktoren. Je geringer der sozioökonomische Status und die Schulbildung, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit des [mehr...]


Soziale Determinanten der Gesundheit in den 53 europäischen Mitgliedstaaten der WHO

In Europa sind in den letzten 30 Jahren erhebliche Fortschritte im Hinblick auf die gesundheitliche Lage der Bevölkerung erzielt worden. Aber sowohl zwischen als auch innerhalb der 53 europäischen Mitgliedsstaaten der WHO bestehen weiterhin ausgeprägte soziale Ungleichheiten für die Gesundheit. Das Konzept "Closing the Gap" konnte bislang nur in geringem Maße umgesetzt werden. Der von dem europäischen Büro der Weltgesundheitsorganisation unter der Leitung von Prof. Michael Marmot (London) erstellte und Ende 2013 veröffentlichte Bericht basiert auf den Ergebnissen der folgenden [mehr...]

 


Abgespeckt, entzündungsfrei und atemberaubender Sex dank Heidelbeeren, Zwiebeln und Wassermelonen oder mediale Luftnummern!?

Zu den auflagenstärkendsten Dauerthemen in vielen Massenmedien gehören "Iss-Dich-Gesund"-Tipps. Wie im Forum-Gesundheitspolitik bereits ausführlich berichtet sind dabei der Phantasie, der Spekulation und dem Zurechtschreiben von Forschungsergebnissen keinerlei Grenzen gesetzt. In einem am 4. April 2014 veröffentlichten Beitrag zur Ernährungsforschung wird das Strickmuster dieser Art von "vollmundigen Versprechungen", die sich bei genauerem Hinsehen als "Luftnummern" erweisen, an drei aktuellen Beispielen demonstriert. Die Schlagzeilen lauten: Schon ein hunderttausendstel Gramm des [mehr...]


Opioide=Patentmittel gegen chronische Schmerzen? Nebenwirkungsarme Alternativen genauso wirksam oder Nutzen zweifelhaft

Opioide, sind eine dem Opium ähnliche "uneinheitliche Gruppe natürlicher und synthetischer Substanzen, die morphinartige Eigenschaften aufweisen" (Wikipedia). Sie gehören zu den stärksten Mitteln gegen schwere chronische Schmerzen, die durch einen Tumor oder andere schmerzintensive Erkrankungen hervorgerufen werden. Da diese Mittel eine erhebliche Menge schwerer Nebenwirkungen haben, gibt es zahlreiche Untersuchungen, die zu klären versuchen, ob Opioide z.B. bei rheumatischen Erkrankungen wie Arthritis, Erkrankungen des Nervensystems oder Problemen mit der Rückenmuskulatur oder [mehr...]

 


Welche Methode ist die Beste: Face-to-Face-Interview oder Fragebogenbefragung?

Viele Studien über die Bewertung von Gesundheitssystemen, der Gesundheitspolitik und der gesundheitlichen Versorgung beruhen auf standardisierten Surveys bei für die gesamte Bevölkerung oder spezifische Gruppen repräsentativen Personen. Dabei stellt sich die Frage mit welchen Erhebungsmethoden valide und reliable Ergebnisse gewonnen werden können und von welcher Methode es besser wäre bei bestimmten Fragen die Finger zu lassen. Dabei werden oft standardisierte mündliche Erhebungen durch Interviewer (face-to-face interviews) als Goldstandard gepriesen, während schriftlich standardisierte [mehr...]


"Bloß keine richtig Alten oder Sprechbehinderten": Altersdiskriminierung und Selektion Schwerstkranker in Stroke-Reha-Studien

Ein Teil der Schreckensszenarien über die gesundheitliche Last der demografischen Entwicklung kreist daher um die oftmals dauerhaften körperlichen und mentalen Einschränkungen bei den meist älteren PatientInnen. Im Mittelpunkt von Versorgungsforschungsstudien zur akuten und rehabilitativen Behandlung dieser Patienten müssten daher gerade auch ältere Personen stehen - eigentlich!! Ein am 18. März 2014 veröffentlichter Review von 182 randomisierten kontrollierten Studien über die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten zeigt aber, dass dies nicht der Fall ist. Die Ergebnisse im Einzelnen: [mehr...]

 


Wie stark soziale Unterschiede und nicht "die Natur" die Lebenserwartung und die Jahre in guter Gesundheit bestimmen

Die Lebenserwartung und die Krankheitslast oder Pflegebedürftigkeit im Alter erscheinen oft als rein biologisch oder biochemisch determiniert oder als eine Folge gesundheitsbezogenen (Fehl-)Verhaltens. Wie stark aber dabei der Einfluss sozialer und damit auch beeinflussbarer Bedingungen ist, zeigt die aktuellste (Heft 2/2014) Ausgabe der vom Robert Koch-Institut herausgegeben Reihe "GBE kompakt; Zahlen und Trends aus der Gesundheitsberichterstattung des Bundes" facettenreich. Der dazu verfügbare Forschungsstand sieht so aus: "Ein niedriger sozioökonomischer Status geht mit einem [mehr...]


"Schluss mit der Schlapphutmentalität" (Ärztezeitg.) des Gemeinsamen Bundesausschusses und mehr Professionalität - fordert OVG NRW

Eines der Grundprinzipien im deutschen Gesundheitssystem ist das der Selbstverwaltung der Körperschaften öffentlichen Rechts durch von den Versicherten und Arbeitgeber gewählte oder per Mitgliedschaft in einem sachkompetenten Verband oder einer Korporation berufene und ehrenamtlich tätige Personen. Dieses Prinzip gilt mit diversen Abstrichen auch in der wesentlich jüngeren Einrichtung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) als Hauptinstitution der Gemeinsamen Selbstverwaltung. Das Mitsprache- und -bestimmungsrecht der dort aktiven aber nicht aktiv z.B. durch Wahlen demokratisch legitimierten [mehr...]

 


Generalisierte Angststörung: Lavendelöl in RCT signifikant und knapp nicht-signifikant wirksamer als Placebo und Antidepressiva

Homöopathische aber auch aus Pflanzen gewonnene Präparate haben häufig damit zu kämpfen, dass ihre Wirksamkeit nicht auf ähnlich methodisch hohem Niveau nachgewiesen wird bzw. angeblich werden kann wie dies bei verordnungspflichtigen Arzneimitteln der Fall ist. Unter der eigentlich falschen Überschrift "homöopathische Präparate" wurde in einem 2013 veröffentlichten Aufsatz, der sich mit der Diagnose und Behandlung generalisierter Angststörungen befasste, folgendes zur Wirksamkeit eines Pflanzenextrakts ausgeführt: "In einer Studie ohne Placebokontrolle war ein standardisierter [mehr...]


Zur Kumulation von 13 Qualitätsmängeln bei der Arzneimittelbehandlung von 65+-BürgerInnen am Beispiel Italien

Es gibt auch in Deutschland immer mehr Untersuchungen, die speziell für die älteren und oft kränkeren BürgerInnen auf einzelne, unerwünschte oder nachteilige Einzelheiten der Behandlung mit Arzneimitteln hinweisen. Dazu gehören z.B. die Polypharmazie, d.h. die gleichzeitige Behandlung mit 5 und mehr verschiedenen Medikamenten oder die Verschreibung von gesundheitlich nachteiligen Medikamenten. Dass die potenziellen Qualitätsmängel der Arzneimittelbehandlung damit bei weitem nicht vollständig erfasst sind und bewertet werden können, zeigt jetzt eine Untersuchung aller Verordnungsdaten aus dem [mehr...]

 


Was sind, wo findet man, was taugen und wie viel sparen evidenzbasierte Leitlinien? Hier gibt es Antworten!

Wer sich umfassend für empirische Effekte von evidenzbasierten Leitlinien zur gesundheitlichen Versorgung und Behandlung und deren theoretische Hintergründe interessiert, kann viele Fachzeitschriften oder den Literatur-Newsletter des "Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ)" zum Thema lesen. Monatlich wird in diesem kostenlos abonnierbaren Newsletter die mit einer standardisierten Suchstrategie gefundene Zeitschriftenliteratur zur Evaluation von Leitlinien, zu den Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für Leitlinien-Implementierung, den Barrieren und förderlichen [mehr...]


Zwischen 14 und 20% aller abhängig Beschäftigten haben nach Einführung des Mindestlohns Anspruch auf Lohnerhöhung

Die aktuelle Ausgabe des seit Jahren vom "Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ)" der Universität Esssen-Duisburg erarbeiteten Niedriglohnbeschäftigungs-Report für das Jahr 2012 zeigt, dass sich entgegen manchen interessierten Debatten das Niedriglohnproblem für die Betroffenen aber auch die einkommensabhängig finanzierten Sozialversicherungsträger keineswegs "im Aufschwung" erledigt hat. Auf der Basis der Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) präsentiert der Report u.a. folgende Daten: Im Jahr 2012 arbeiteten 24,3% aller abhängig Beschäftigten für einen [mehr...]

 


Bedeutung der Therapietreue für den Behandlungserfolg weiter unbestritten

Wiederholt hat das Forum Gesundheitspolitik das Thema Adherence aufgegriffen und den Forschungsstand auf diesem relativ neuen gesundheitswissenschaftlichen bzw. -politischen Gebiet zusammengefasst, zuletzt in den Beiträgen Therapietreue - vorrangiges Ziel von Gesundheitsreformen und Therapietreue - Ansatz zu verbesserter Gesundheit und zur Kostendämpfung. Seither sind einige neue erwähnenswerte Untersuchungen zu diesem Thema veröffentlicht, die im Wesentlichen die bisher vorliegenden Ergebnisse bestätigen oder untermauern. Nennenswert ist dabei eine im Jahr 2012 in Medical Care veröffentlichte [mehr...]


"Zu den gesundheitlichen Folgen weiterer Kriegseinsätze in aller Welt fragen Sie bereits heute Ihre amerikanischen Waffenbrüder"

Es ist abzusehen, dass der Bundestag dem Antrag des Bundesaußenministers Steinmeier zustimmen wird, den Alt-Einsatz der Bundeswehr in dem sicherlich nicht weniger kriegerischer werdenden Afghanistan bis zum Ende des Jahres zu verlängern. Und die Bundesverteidigungsministerin v.d. Leyen will die Bundeswehr durch vermehrte Einsätze in Afrika oder an anderen "Hindukuschs" dieser Welt nicht aus der Übung kommen lassen - sie bei den Entfernungen aber mit Sicherheit nicht familienfreundlicher machen. Damit sie nicht am Ende sagen können, sie hätten nichts über die sicheren Folgen solcher [mehr...]

 


Machen zuckerhaltige Getränke dick?

Dass Studienergebnisse mehr den Wünschen und Interessen der Auftraggeber entsprechen als der Wirklichkeit, ist für die Arzneimittelforschung bestens bekannt und vielfach auch im Forum Gesundheitspolitik dokumentiert (siehe Rubrik "Einflussnahme der Pharma-Industrie"). Nicht anders scheint es bei der Erforschung der Frage zu sein, ob der Konsum zuckerhaltiger Getränke zu Gewichtszunahme und Übergewicht führt. Forscher aus Spanien und Deutschland werteten für diese Frage 18 Schlussfolgerungen aus 17 systematischen Übersichtsarbeiten aus. Systematische Übersichtsarbeiten fassen das Wissen [mehr...]


Auch eine Form sozialer Ungleichheit: 50% der nicht krankenversicherten US-BürgerInnen leben in 3,7% aller Counties

Manchmal tragen Mängel bei der Umsetzung einer Gesundheitsreform u.a. dazu bei, noch mehr Transparenz über praktische Ausgangssituationen für die Reform und ihre Notwendigkeit zu erhalten. Eines der Hauptdefizite der bisherigen Umsetzung des "Patient Protection and Affordable Care Act ("Obamacare")" ist, dass von den bis Ende März 2014 anvisierten 7 Millionen neu krankenversicherten BürgerInnen Anfang Februar erst 3 Millionen tatsächlich eine Krankenversicherung abgeschlossen haben. In diesem Zusammenhang untersuchte das "State Health Access Data Assistance Center [mehr...]

 


Vorsicht Unstatistik: Verringert Mittelmeer-Diät das Diabetesrisiko um 30% oder 1,9 Prozentpunkte?

Um diese Frage samt ihrer korrekten und relativ unspektakulären Beantwortung geht es im Januar-2014-Beitrag der von dem Psychologen Gerd Gigerenzer, dem Ökonomen Thomas Bauer und dem Statistiker Walter Krämer seit 2012 publizierten Serie "Unstatistik des Monats". Dort werden sowohl publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen hinterfragt. "Die Aktion will so dazu beitragen, mit Daten und Fakten vernünftig umzugehen, in Zahlen gefasste Abbilder der Wirklichkeit korrekt zu interpretieren und eine immer komplexere Welt und Umwelt sinnvoller zu beschreiben." Im aktuellen [mehr...]


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